Die längste Straße ist die Steeler Straße (1,79 km), am steilsten ist die Seidlstraße (6,0 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Henricistraße (118 m ü. NHN).

Huttrop ist ein Stadtteil im Südosten der Stadt Essen und gehört gemeinsam mit dem Südostviertel und Frillendorf zum Stadtbezirk I. Der Stadtteil schließt nordwestlich an das Südostviertel an und liegt damit unweit der Essener Innenstadt. Geprägt wird Huttrop vor allem durch Wohnnutzung; auf rund 2,7 Quadratkilometern leben hier mehr als 15.000 Menschen, was dem Viertel einen ausgeprägt wohnlichen Charakter verleiht. Im westlichen Teil liegt das architektonisch reizvolle Moltkeviertel, das zu den baulich interessantesten Bereichen zählt.

An Grünflächen ist Huttrop reich: Der weitläufige Parkfriedhof bildet die größte zusammenhängende Friedhofsfläche Essens und erstreckt sich über etwa 40 Hektar. Zu den bekanntesten Bauwerken gehört der Ruhr-Turm an der Huttropstraße, ein 1973 für die Ruhrgas errichtetes Hochhaus, das seit 2013 als Hotel und Tagungszentrum dient. Außerdem prägen zwei Krankenhäuser – das Elisabeth-Krankenhaus und die Huyssens-Stiftung – sowie die katholische Kirche St. Bonifatius und das Franz Sales Haus das Stadtteilbild.

Namensherkunft

Der Name setzt sich aus den Bestandteilen „Hut" und „trop" zusammen, wobei „trop" für Dorf steht. Die Bedeutung von „Hut" gilt als ungeklärt und wird unter anderem als Höhe, Hügel oder Hütte gedeutet.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Huttrops reicht in das Jahr 1319 zurück, als das Gebiet noch von einzelnen bäuerlichen Siedlungen geprägt war. Aus mehreren kleineren Bauernschaften formte sich im 17. Jahrhundert die größere Bauernschaft Huttrop. Unter napoleonischer Herrschaft wurde der Ort 1808 der Munizipalität Altenessen zugeordnet, die nach dem Wiener Kongress 1815 in die Bürgermeisterei Altenessen überging. 1874 löste man Huttrop aus diesem Verband heraus und gliederte es der neu geschaffenen Bürgermeisterei Stoppenberg an. Am 1. April 1908 wurde Huttrop schließlich im Rahmen der Eingemeindung Teil der Stadt Essen, zu der es bis heute gehört.

Quellen: Huttrop – Wikipedia; Geschichte des Stadtteils Huttrop – essen.de; Huttrop Kultur und Freizeit – essen.de

15.297
Einwohner
2,73 km²
Fläche
5.603 /km²
Bevölkerungsdichte
I (1)
Stadtbezirk
45136, 45138, 45139
PLZ
1908
Eingemeindung
85
Straßen
29,7 kmStraßennetz
Gesamtlänge
44
Orte
16,1 /km²
POI-Dichte
75–118 müber NHN
Höhenlage